Wie ich für meine drei Kinder spare

Gold, Silber und Bitcoin statt Spardose und Bausparvertrag
Als ich klein war, war alles noch einfach. Taschengeld in die bunte Spardose, einmal im Jahr stolz mit dem vollen Sparschwein zur Bank marschieren, denn es hieß "Heute ist Weltspartag!" Dort wurde das Geld dann "sicher" verwahrt.
Ich gehöre sogar noch zu der Generation, die guten Gewissens einen Bausparvertrag mit sechs Jahren Bindung unterschrieben hat. Sechs Jahre! Für einen Zins, der heute fast schon lächerlich wirkt. Und irgendwie hatte ich schon damals ein komisches Gefühl bei der Sache.
Heute, als Vater von drei Kindern, sehe ich die Welt ohnehin mit ganz anderen Augen.
Die bittere Wahrheit
Ich bin 1991 geboren. Als ich 18 wurde, hatte Geld noch verhältnismäßig echte Kaufkraft. Heute muss man schon fast blind sein, um nicht zu sehen, wie schnell unser Fiat-Geld entwertet wird. Wenn man nichts unternimmt, kann man seinen Kindern zwar irgendwann ein paar tausend Euro zum 18. Geburtstag schenken; aber sie werden sich davon bei weitem nicht mehr das leisten können, was wir damals konnten.
Das hat mich als Vater wachgerüttelt.
Was ich meinen Kindern wirklich mitgeben will
Ich möchte meinen Kindern keinen silbernen Löffel in den Mund legen. Es gibt für mich kaum etwas Traurigeres, als junge Menschen, die nie lernen mussten, für etwas zu kämpfen oder Verantwortung zu übernehmen.
Gleichzeitig will ich ihnen aber einen echten Polster mitgeben. Einen Puffer, der es ihnen ermöglicht, später im Leben Entscheidungen zu treffen, ohne primär aus Geldnot zu handeln. Sie sollen das machen können, was ihnen wirklich Spaß macht und womit sie auch anderen einen Mehrwert bieten.
Und ganz wichtig: Ich will, dass sie lernen, mit Geld umzugehen. "Papa macht das schon" mag bis 16 oder 17 funktionieren; danach sollen sie selbst ihr Hirn anstrengen. Ich werde immer für sie da sein, das steht außer Frage. Aber ich kann nicht ewig da sein. Deshalb sollen sie lernen, selbstständig finanzielle Entscheidungen zu treffen.
Meine Sparstrategie; bewusster und härter
Aus diesem Grund habe ich für jedes Kind ein Mindestziel von 6.000 Euro festgelegt. Keinen Cent weniger.
Anders als viele andere Eltern setze ich jedoch nicht auf klassische ETFs oder Aktiendepots. Warum nicht? Weil bei solchen Depots alles klar registriert ist. Der Staat kann jederzeit nachvollziehen, wem das Vermögen gehört. Und genau dieses Risiko will ich meinen Kindern nicht zumuten. Auch wenn viele sagen "Aber mehr Rendite machst du mit einem breit gestreuten ETF."
Stattdessen spare ich ausschließlich in harten Vermögenswerten: physisches Gold, physisches Silber und Bitcoin.
Nur echt. Nur physisch. Kein Papiergold, keine Zertifikate, kein "versprochenes" Metall in irgendwelchen Banktresoren.
Jedes Kind ist anders; deshalb sind die Strategien unterschiedlich
Da meine Kinder unterschiedlich alt sind, ist auch die Gewichtung anders.
Je näher die Volljährigkeit rückt, desto höher wird der Anteil an physischem Gold und Silber; einfach weil Stabilität dann wichtiger wird. Bei den jüngeren Kindern darf Bitcoin einen größeren Anteil haben, weil hier noch mehr Zeit für echtes Wachstum bleibt.
Für die Bitcoin-Anteile führe ich eine genaue Tabelle. Jeder Kauf wird dokumentiert. Zum richtigen Zeitpunkt wandern die Coins dann auf eine Hardware Wallet; idealerweise eine eigene pro Kind. Mit guter Buchführung ist das später aber auch problemlos möglich.
Warum ich das tue
Weil ich meinen Kindern etwas Echtes hinterlassen will. Etwas, das sie später buchstäblich in die Hand nehmen können. Etwas, das nicht automatisch mit ihrem Namen in irgendeiner Datenbank steht.
Es ist meine Art, sie auf eine Welt vorzubereiten, in der Fiat-Geld immer weiter an Wert verliert; und ihnen gleichzeitig beizubringen, dass wahre Freiheit auch finanzielle Souveränität und Privatsphäre bedeutet.
Nicht damit sie nie arbeiten müssen. Sondern damit sie frei arbeiten können; an dem, was ihnen wirklich etwas bedeutet.
Und das ist mein Geschenk an sie.