Meine erste Bitcoin Zitadelle 2026 auf Obonjan - Ein echtes Familienabenteuer

02.06.2026

Die #BitcoinZitadelle2026 ist vorbei, und ich blicke mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf meine erste knapp vier Tage dauernde Bitcoin-Veranstaltung zurück.

Es war eine intensive, wunderschöne Zeit voller interessanter Gespräche, altbekannter OGs, neuer Gesichter und vieler Menschen, die genau wie ich zum ersten Mal dabei waren.

Die Anreise – Mit Baby, Bauchgrummeln und Vorfreude

Unsere Anreise aus Österreich dauerte knapp 6,5 Stunden und erstreckte sich über knapp 600 Kilometer, durch insgesamt drei Staaten. Los ging es um 4:30 Uhr früh – bei 15 Grad. In Šibenik angekommen waren es schon knapp 33 Grad. Mit Baby an Board lief alles erstaunlich reibungslos, auch wenn ich mit etwas Nervosität gestartet bin.

Ich wusste nicht genau, wie man als Newbie aufgenommen wird. Wie oft waren die anderen schon da? Wird man vielleicht ausgeschlossen oder belächelt, weil man das Ticket gewonnen hat? Was, wenn die Kleine die ganze Zeit weint?

An dieser Stelle nochmal ein riesiges Danke an 21bitcoin, bei denen ich das Ticket für unsere Glamping-Lounge mit Meerblick gewonnen habe!

Speedboat, Verspätung und mitanpacken

Weil ich eine Speedboat-Überfahrt gewonnen hatte, fuhren meine Frau, die Kleine und unser ältester Sohn mit der (verspäteten) Fähre, während mein jüngerer Sohn und ich auf das Speedboat warteten. Nach 1,5 Stunden Warten entschieden wir uns, mit dem Transport-Speedboat mitzufahren und halfen dabei, das Equipment der Band und die heiße Ware – das Beer of Satoshi – auf die Insel zu verladen.

Mein Sohn fand das klasse, und ich hatte auch meinen Spaß daran, nicht nur Konsument zu sein, sondern ein kleines bisschen mitzuhelfen. Nach einer Stunde Fahrt und netten Gesprächen kamen wir auf Obonjan an. Der Rest der Familie wartete schon sehnsüchtig – vor allem auf die Schwimmsachen, die wir "vergessen" hatten.

Erstes Highlight: Zehen ins Meer. Bei 19 Grad Wassertemperatur fühlte sich das deutlich kälter an als erwartet, aber es war trotzdem herrlich. Danach ging's zur Pizzabude. Die Preise waren nicht gerade günstig, aber im Urlaubsmodus war uns das egal.

Abends besuchten wir noch die Eröffnung im Amphitheater. Lustig und informativ zugleich. (Kleiner Fun Fact: Während bei TUI alles über Zimmerinfos etc. läuft, gab es hier hauptsächlich einen Spotify-Space und Social Media – hat aber wunderbar funktioniert.)

Tag 2 – Früher Start und erste echte Pleb-Momente

Tag 2 begann um 5:00 Uhr. Die Kleine war mit der Sonne durch die Zeltplane aufgewacht. Mit dem Kinderwagen erkundeten wir die Insel und stellten fest, dass wir im South Camp den mit Abstand längsten Weg zum Frühstück hatten – bergauf über Schotter. Man hat definitiv kein Gramm Fett zugelegt an diesem Wochenende.

Nach dem Frühstück (wo schon richtig viel los war) gingen Frau und Kinder an den Strand, während ich zum 21bitcoin-Stand hochging. Dort traf ich direkt ein paar Bekannte. Es ist verrückt: Mit Bitcoinern ist man, auch wenn man sich noch nicht lange kennt, sofort auf einer Wellenlänge.

So hatte ich auch die Ehre unseren lieben Plebfriseur, Hairtoshi kennenzulernen und mit ihm, während er meiner Haarpracht wieder etwas Struktur verliehen hat nett zu plaudern. Natürlich wurde im Anschluss in Sats, anstatt in €uro bezahlt; so wie es sich gehört.

(Apropos: Ich hab übrigens FabtheFox zu einem Selfie "überredet", nachdem mich der liebe Loisel mit den Worten "Hey Fab, der Kerl da will ein Selfie mit dir machen!" ins Messer laufen ließ.)

Abends gab's wieder Pizza & Burger. Wir dachten schlau zu sein und um 17 Uhr zu gehen – leider dachten das sehr viele. Eine Stunde Wartezeit war die Folge, aber das Essen war lecker. In dieser Zeit lernten wir eine andere Familie mit einem noch jüngeren Baby kennen – eine sehr willkommene Abwechslung, besonders für meine Frau.

Besonders schön fand ich, dass von rund 500 Personen auf der Insel etwa 50 Kinder dabei waren. Keine Sauf-Veranstaltung, sondern echte Familien. Normale Menschen, aber waschechte Bitcoiner, die wissen, was mit dem Fiat-System falsch läuft.

Während meine Frau die Kleine ins Bett brachte und die Jungs am Strand waren, unterhielt ich mich lange mit meinem Zeltnachbarn (den ich vorher nur von X kannte) über Bitcoin und alles Mögliche. Die Jungs sind dann schon mal ins Amphitheater zur Live-Band den "Rockchain Rebels" vorgegangen. Ich kam später nach, wir haben noch etwas getrunken und sind gegen 22:30 ins Zelt.

Tag 3 – Entspannt, Community und Poolparty

Tag 3 startete deutlich entspannter. Längeres Schlafen, entspanntes Frühstück (trotz längerer Schlange lief alles super geordnet ab – keine Drängelei, alle gut drauf).

Danach wieder Strand. Auf dem Weg dorthin traf ich Daniel und Clemens und wir plauderten ein Stück des Weges gemeinsam. Während die Kleine wegen Zähnen etwas jammerte, sausten meine Söhne mit Stand-Up-Paddles herum, die andere Plebs mitgebracht hatten. Das Teilen und die Rücksichtnahme untereinander waren wirklich schön anzusehen.

Gegen 17 Uhr wieder Pizza, danach bereiteten wir uns auf die Poolparty vor. Vor der Party hatte ich noch etwas Wichtiges zu erledigen: Mein Zeltnachbar hatte einen Bitcoin-Holzschlüsselanhänger gewonnen. Ich durfte ihm diesen bei einem Beer of Satoshi feierlich überreichen – ein richtig schöner Moment.

Auf der Poolparty (Start 21:21) spendierte mir Gigi (vermutlich ein Doppelgänger, aber er war Grün^^) ein Beer of Satoshi, später trank ich noch eines mit meinem Sohn. Die Jungs liebten es, nachts in den Pool zu springen. Gegen 22:45 fielen wir ziemlich fertig, aber glücklich ins Zelt.

Tag 4 – Abschied von Satoshi Island

Der Heimreisetag begann human. Alles vor dem Frühstück gepackt, Gepäck abgegeben und um 11 Uhr mit der Fähre zurück aufs Festland.

Die Heimfahrt war geprägt von gemischten Gefühlen. Einerseits Traurigkeit, dass es schon vorbei war – die Zitadelle hätte gerne noch 2–3 Tage länger dauern dürfen. Andererseits tiefe Dankbarkeit und neue Energie für zu Hause.

Abschließende Gedanken

Ich war sehr erfreut, wie viele Leute mich angesprochen haben, weil sie mich von X oder YouTube kannten. Das hat mich wirklich berührt.

Die Bitcoin Zitadelle war für mich der lebende Beweis, dass die Community aus echten, herzlichen und bewussten Menschen besteht – mit Kindern, mit Familie und mit der festen Überzeugung, dass Bitcoin die Welt besser machen kann.

Danke an alle, die dabei waren. Danke an alle, die "Hallo" gesagt haben. Danke an die Orga. An dieser Stelle vor allem Danke an Markus Turm von Einundzwanzig, der immer versucht hat für jedes Problem, auch wenn es noch so klein war eine Lösung zu finden. Und Danke an meine Frau, die dieses Abenteuer mit drei Kindern mitgemacht hat.

Ob die Zitadelle kommendes Jahr wieder im schönen Kroatien stattfindet steht noch nicht fest, aber sollte es so kommen, dann sind wir definitiv wieder dabei.

HODL strong, stack Sats & see you next year on Satoshi Island.

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